PRESSE
Rheine gilt als unberechenbar
 

25.03.06

Frank Schulz erhofft sich auf dem Delsen eine spielerische Steigerung. Keine Verletzungsprobleme.

Den Trainer hat´s erwischt: Frank Schulz lag gestern mit Fieber und Kopfschmerzen flach. Seine Spieler aber waren obenauf, gewillt, einen oder gar drei Punkte aus Rheine zu entführen. Auf dem Delsen, beim SC Eintracht, will der SC Westfalia Herne morgen (15 Uhr) seine positive Serie fortschreiben und den Abstand zu den Abstiegsrängen halten oder sogar noch vergrößern.

Die Hausherren zählen zum Establishment der Oberliga, oft vorn dabei, aber selten mit echten Titelambitionen. "In diesem Jahr ist Rheine schlecht gestartet, aber trotzdem zu allem fähig", verweist SCW-Trainer Frank Schulz auf die Bilanz der Eintracht, die ihr eine gewisse Unberechenbarkeit attestiert. So starteten die Rheinenser mit drei Siegen ins Jahr 2006, überraschten unter anderem mit einem 4:0 bei Spitzenreiter SC Verl, ehe sie drei weitere Spiele ohne Sieg wieder auf den Boden der Tatsachen zurückführten. "Rheine hat zwar nur einen Punkt weniger als wir, aber schon drei Spiele mehr bestritten. Insofern steht der Gegner morgen schon enorm unter Druck", sieht Schulz die Hausherren unter Zugzwang.

Ihm kann es nur recht sein. Schließlich steht sein Team am Anfang mindestens dreier "englischer Wochen", und der eine oder andere Punkt könnte die Situation noch weiter entkrampfen. "Ich weiß, dass wir fußballerisch zulegen müssen. Aber wenn wir von der Moral her da anknüpfen, wo wir gegen Delbrück aufgehört haben, traue ich meinen Jungs alles zu", stärkt Schulz seiner Elf den Rücken.

Gravierende Änderungen wird er nicht vornehmen, zumal außer Christian Hallerbach und Christian Kaup (Meniskusprobleme) alle Herner einsatzfähig sind. wv

24.03.2006
 

Quelle: WAZ Herne

 

 

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