NEWS  Archiv Saison 2005/06 Rückrunde
Dortmunder Hooligans sorgen für Randale
 

06.06.2006

Eigentlich sollte das letzte Meisterschaftsspiel gegen den Aufsteiger in die Regionalliga Nord Borussia Dortmund II zu einem Fußballfest werden. Doch die Rechnung wurde ohne einen gewissen Teil der "Gästefans" gemacht. Schon vor Spielbeginn verschafften sich ca. 50 Dortmunder Anhänger gewaltsam Zutritt zum Stadion. Während des Spiels gab es dann regelmäßig Provokationen, ehe die Situation gegen Ende des Spieles immer mehr eskalierte. Einige Hooligans versuchten die Sitztribüne zu stürmen, andere wiederum liefen die Gegengerade entlang Richtung Clubhaus. Es wurden Zäune und Tore eingerissen bzw. eingetreten, aber auch weitere Einrichtungen, wie z.B. Bierstände wurden beschädigt. Außerdem wurde schon vor Spielschluss versucht in den Innenraum zu gelangen. Nach Spielschluss wurde das Spielfeld gestürmt und versucht Zaunfahnen zu zerreißen und zu klauen, allem Anschein nach ist aber glücklicherweise keinem der Akteure und dem Schiedsrichtergespann etwas passiert. Nun muss der entstandene Sachschaden bilanziert und dann weitere Maßnahmen abgestimmt werden.
 

SCW erwartet Dortmunder Zweitvertretung am Sonntag beim Saison-Kehraus zum „Supercup“-Finale
 

02.06.2006

Am Sonntag geht für Fußball-Oberligist Westfalia Herne mit dem 45. Pflichtspiel eine strapaziöse, aber zugleich sehr erfolgreiche Saison zu Ende. Wenn um 15 Uhr am Schloss Strünkede die finalen 90 Minuten angepfiffen werden, bekommen die Zuschauer aber durchaus noch einmal einen Leckerbissen serviert. In der Partie gegen Borussia Dortmund II kommt es nämlich zum Aufeinandertreffen des frisch gebackenen Westfalenpokalsiegers gegen den neuen Meister der Oberliga Westfalen. Ein echtes „Supercup“-Endspiel also, ganz zu schweigen von der Attraktivität, die Revier-Derbys ohnehin anhaftet.

Auch wenn die Zweitvertretung des BVB frisch von einer mehrtägigen Saison-Abschlussfahrt nach Herne anreist, wird es seitens der Schwarz-Gelben keine Nachlässigkeiten geben. Immerhin hat man sich zum Ziel gesetzt, bei bisher 78 Zählern die eigene Bestmarke von 79 Punkten beim letzten Regionalliga-Aufstieg vor drei Jahren zu überbieten. Dazu ist folglich ein Sieg notwendig. Den möchte aber auch der SCW gerne einfahren, um noch einmal ein dickes Ausrufezeichen zu setzen und nebenbei den achten Tabellenplatz zu verteidigen.

Natürlich sind die von Theo Schneider trainierten Gäste klarer Favorit, zumal die Schlossherren im Hinspiel beim 1:5 absolut chancenlos blieben. Seinerzeit schoss sich Salvatore Gambino, der in der kommenden Saison für den 1. FC Köln spielen wird, mit drei blitzsauberen Toren zurück in den Bundesliga-Kader der Borussia. Zwar wird es der SC Westfalia am Sonntag weder mit WM-Teilnehmer David Odonkor, dem türkischen Nationalspieler Nuri Sahin oder einem anderen Bundesliga-Star zu tun bekommen – die Statuten verbieten einen Einsatz von Profis an den letzten Oberliga-Spieltagen -, doch im Kader der BVB-Reserve befinden sich auch so genügend ungeschliffene Rohdiamanten. Vor drei Jahren musste der SCW beim letzten Aufeinandertreffen unter anderem mit Ahmed Mahdouni und Guy Demel fertig werden, die heute gestandene Bundesliga-Profis in Leverkusen bzw. Hamburg sind. Wer also nicht nur die Schlossherren siegen, sondern auch ein paar Stars von morgen sehen möchte, sollte sich diese Partie nicht entgehen lassen.

Schließlich beginnt die Saison 2006/07 erst am 13. August. Dank der Regionalliga-Absteiger Preußen Münster und SG Wattenscheid 09 wird die Oberliga dann so stark und attraktiv wie nie zuvor sein. In Kombination mit der am 9./10. September anstehenden 1. Hauptrunde im DFB-Pokal gibt es also sehr viele gute Gründe, sich schon jetzt auf die nächste Spielzeit zu freuen.
 

Saisonausklang nun doch im Westfalia-Stadion
 

30.05.2006

Spiel gegen Borussia Dortmund II neu terminiert.

„Bleibt alles anders“ heißt ein Hit von Herbert Grönemeyer – und dieser Titel trifft auch auf die Terminfindung für das letzte Oberliga-Meisterschaftsspiel des SC Westfalia gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund zu.

Nachdem eine Spielvorverlegung auf Samstag schon in trockenen Tüchern schien, hat eine entscheidende Änderung der Gegebenheiten für einen neuerlichen Terminwechsel gesorgt. Da die Ausbesserungs-Arbeiten am Rasen nun erst am Dienstag nach Pfingsten in Angriff genommen werden, kann der SCW das letzte Saisonspiel doch im Westfalia-Stadion am Schloss Strünkede austragen. Ein Ausweichen auf die Forellstraße ist damit hinfällig.

In Absprache mit dem bereits als Oberliga-Meister feststehenden Gast wird das Spiel am Pfingstsonntag, den 4. Juni, um 15 Uhr ausgetragen.
 

SCW lädt zur Vatertagssause und hofft auf großes Westfalenpokal-Finale
 

24.05.2006

Es ist kaum zu glauben. Während im März noch allerorts auf das Ende der wetterbedingt unerträglich langen Zwangspause gewartet wurde, ist keine zwei Monate später schon fast wieder alles vorbei. Dank eines wahren Nachholspielmarathons biegt die Fußball-Saison auch in der Oberliga pünktlich in die Zielgerade ein – doch zumindest ein absolutes Saison-Highlight hat Westfalia Herne noch zu bieten.

Nach dem Heimspiel gegen Emsdetten empfängt der SCW am Donnerstag, den 25. Mai (Christi Himmelfahrt/Vatertag), den Ligarivalen SC Delbrück zum Endspiel um den Westfalenpokal 2006. Für die Hauptrunde im DFB-Pokal sind beide Teams bereits qualifiziert, doch als Sahnehäubchen auf eine tolle Saison soll nun auch noch der erste offizielle Titel seit der Westfalenmeisterschaft 1975 her.

Bei äußerst zivilen Preisen – der Eintritt beträgt zwei Euro für Teilzahler und fünf Euro für Vollzahler – soll bei hoffentlich stattlicher Kulisse schon einmal die „Generalprobe“ für den 9. oder 10. September laufen, wenn die Westfalia am Schloss Strünkede im DFB-Pokal einen Erst- oder Zweitligisten empfangen wird.

Auch Finalgegner Delbrück rührt daheim fleißig die Werbetrommel und bietet seinen Fans kombinierte Tickets für die Busfahrt nach Herne inklusive Eintritt für nur sieben Euro (Vollzahler) bzw. fünf Euro (Teilzahler) an.


Dino Degenhard, André Dohm, Arben Tahiri, Sami El-Nounou und Yakup Köse laden ein zur Vatertagssause

Für Musik, Speis und Trank ist bereits ab 11 Uhr gesorgt. Zwei DJs werden vor und nach dem Anpfiff, der um 13.30 Uhr erfolgt, die Stimmung mit zahlreichen Tophits und Ohrwürmern optimieren. Das Trio Poseidon wird natürlich ebenfalls am Start sein und den Kult-Hit „Herne ist die geilste Club die Welt“ live präsentieren. Torwandschießen, Glücksrad und Hüpfburg sind weitere Attraktionen, um Groß und Klein an diesem Tag auch im „Nebenprogramm“ gute Unterhaltung zu bieten.

Wie bereits berichtet, hat der SC Westfalia im Herner Stadtgebiet insgesamt neun Vorverkaufsstellen eingerichtet, in denen Vollzahlerkarten für das Finale erworben werden können:

HEM Tankstelle, Sodinger Straße 18, Herne
HEM Tankstelle, Bochumer Straße 110, Herne
Gaststätte Ritterstuben, Kaiserstraße 101, Herne
Juwelier Stegemann, Mont-Cenis-Straße 289, Herne-Sodingen
Buchhandlung Sander, Bahnhofstraße 42, Herne
Sonntagsnachrichten, Behrensstraße 10, Herne
Gastronomie „Nils“, Freiligrathstraße 21, Herne
Frisier-Salon Driemler, Bahnhofstraße 106, Herne
Optik Meier, Neustraße 4, Herne

Personell drückt SCW-Trainer Frank Schulz vor dem Endspiel weiterhin in der Abwehr der Schuh. Die Langzeit-Ausfälle Christian Hallerbach und Christian Kaup stehen definitiv nicht zur Verfügung, zudem plagt sich Kapitän und Abwehrchef Michael Neumann derzeit mit einer Zerrung herum. Zumindest besteht aber bei Thomas Wienroth und Sven Barton die Chance, dass sie ihre Verletzungen bis Donnerstag vollständig auskuriert haben. Sollte sich dies zerschlagen, stehen mit Norman Seidel und Ümit Celik, der in der kommenden Saison den VfB Hüls verstärken soll, nur noch zwei echte Manndecker zur Verfügung. Bleibt also zu hoffen, dass Allrounder Arben Tahiri ohne Blessuren von seinem Auswahl-Einsatz gegen Deutschlands WM-Gegner Costa Rica nach Herne zurückkehrt.
 

Neues Torfestival am Sonntag? - Heimspiel gegen Emsdetten wird vorverlegt
 

06.05.2006

Der Tanz auf drei Hochzeiten geht für Hernes ranghöchsten Fußball-Verein weiter. Mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg beim personell arg gebeutelten Verbandsligisten SV Sodingen ist der SC Westfalia am Donnerstagabend im Kreispokal in die Runde der letzten Vier eingezogen. Im Sodinger Stadion am Holzplatz durfte sich die Schulz-Elf trotz der enormen Belastung in den vergangenen Wochen keine Nachlässigkeiten erlauben, denn ein Aus im Kreispokal hätte zugleich dafür gesorgt, dass der Westfalen-Pokal in der nächsten Spielzeit ohne den SCW stattfindet. Nach den großartigen Pokalschlachten in diesem Wettbewerb gegen Wattenscheid, Gütersloh, Bochum und Oestrich lechzen die Herner Fans natürlich nach einer Fortsetzung, und nach dem Viertelfinalerfolg fehlt dafür nur noch ein Halbfinal-Sieg beim krassen Außenseiter BW Börnig. Das andere Semifinale bestreiten Fortuna Herne und Verbandsliga-Spitzenreiter DSC Wanne-Eickel.

Mit ein wenig Wut im Bauch wird am Sonntag ab 15 Uhr wohl der FC Gütersloh 2000 zum Oberliga-Meisterschaftsspiel am Schloss auflaufen. Schließlich hat der SCW im November mit einem großartig erkämpften 5:3-Sieg dafür gesorgt, dass die in der Liga hinter den Erwartungen zurück gebliebenen Ostwestfalen auch im Pokal nicht überwintern durften. Das sportlich durchwachsene Abschneiden hat am Heidewald unterdessen bereits für personelle Konsequenzen gesorgt, denn FCG-Trainer Dr. Jörg Weber wird seinen Posten im Juni räumen. Für ihn soll dann der langjährige Ex-Profi Thomas Stratos (Hamburger SV, Arminia Bielefeld, 1. FC Saarbrücken), zuletzt Co-Trainer beim SC Verl, den seit Jahren heiß ersehnten Aufstieg in die Regionalliga realisieren.

Im Grunde genommen geht es im direkten Duell der beiden Teams also „nur“ darum, die eigene Ehre wiederherzustellen. Während der SCW sich für die 2:6-Pleite in der Hinrunde rehabilitieren möchte, hat der FCG noch oben angesprochene Pokal-Schmach im Hinterkopf. Für die Zuschauer kann die Aussicht, unter Umständen wieder acht Tore serviert zu bekommen, trotz der fehlenden sportlichen Brisanz aber umso verlockender sein. Schließlich verfügen beide Mannschaften über exzellente Sturmreihen. Während bei der Westfalia Sami El-Nounou (13 Saisontore) und Michael Erzen (10) auch in dieser Saison zuverlässige Vollstrecker sind, kann der FC Gütersloh mit Dirk Flock (14), Marcus Fischer (13) und Marco Antwerpen (12) sogar auf ein schießwütiges Trio Infernale bauen.

Am Mittwoch, den 10. Mai, müssen die Kicker von Trainer Frank Schulz schon wieder ran, denn dann steht am Badeweiher ab 18.45 Uhr die Nachholbegegnung beim VfB Hüls an, bevor am Sonntag, den 14. Mai, die weite Reise ins Osnabrücker Land zu den Sportfreunden Lotte ansteht.

Die Verantwortlichen des SCW weisen schon jetzt darauf hin, dass das nächste Heimspiel gegen den SV Emsdetten aufgrund eines Aktionstages der AOK im Westfalia-Stadion um einen Tag auf Samstag, den 20. Mai, vorverlegt wird.
 

SCW vor schwerer Aufgabe in Ostwestfalen
 

29.04.2006

In der Oberliga Westfalen steht der SC Westfalia vor einer weiteren schweren, aber diesmal hoffentlich staufreien Reise nach Ostwestfalen. Am Sonntag, den 30. April, muss die Schulz-Elf ab 15 Uhr im Stadion Brackwede bei der Zweitvertretung des Bundesligisten Arminia Bielefeld antreten, die als Zwölfter derzeit nur noch drei Punkte Polster auf einen Abstiegsrang besitzt. Durchaus möglich also, dass DSC-Trainer Igor Lazic um Verstärkungen aus dem Lizenzspielerkader bitten wird, um dem Tabellenkeller mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu entrinnen.

Schon im Hinspiel kam der SCW gegen nach zwei Platzverweisen am Ende nur noch mit neun Spielern agierende Arminen nicht über ein torloses Remis hinaus. Auf des Gegners Platz wird die Aufgabe allerdings noch kniffliger, denn der Bielefelder Unterbau hat in der laufenden Saison daheim bisher lediglich gegen Tabellenführer Borussia Dortmund II und den VfB Hüls verloren.

Damit SCW-Kapitän Michael „Charly“ Neumann und Co. wieder auf große Unterstützung der Herner Anhänger setzen können, wird ein Fanbus eingesetzt, der am Sonntag um 13 Uhr vom Stadion am Schloss Strünkede aus startet. Hierfür können noch am Spieltag vor Ort ab 12 Uhr Fahr-Tickets zum Preis von zehn Euro erworben werden.
 

Abwehrtalent Tim Gebauer kommt zum Schloss
 

29.04.2006

Eine weitere Personal-Entscheidung kann bereits jetzt verkündet werden. Nach Abwehrspieler Michael Baum (25, Vorwärts Kornharpen), Mittelfeldspieler Tobias Urban (24, RW Oberhausen II, Foto rechts) und Stürmer Christian Grüterich (20, LR Ahlen II) trägt auch Tim Gebauer (Foto links) ab 1. Juli das Trikot des SC Westfalia 04 Herne. Der Defensiv-Allrounder kommt vom Dortmunder Landesligisten Mengede 08/20 ans Schloss und erhält einen Kontrakt mit einjähriger Laufzeit. An der Verpflichtung des 21-Jährigen war der BV Borussia Dortmund II ebenfalls sehr stark interessiert, der Gebauer vorab im Winter-Trainingslager in der Türkei testete und für gut befand. Erfreulich also, dass sich der talentierte Abwehrspieler dennoch für einen Wechsel zum SCW entschieden hat.
 

Frühere Anstoßzeit im Finale des Westfalenpokals
 

29.04.2006

Das Endspiel um den Krombacher-Pokal 2006 wird am Donnerstag, den 25. Mai (Christi Himmelfahrt), nun definitiv im Herner Stadion am Schloss Strünkede ausgetragen. Für die beiden bereits für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal qualifizierten Oberligisten Westfalia Herne und SC Delbrück geht es dann nicht nur um westfälische Pokal-Ehren – für den SCW wäre es der erste offizielle Titel seit der Westfalenmeisterschaft 1975 –, sondern auch um stattliche 5.000 Euro Siegprämie. Grund genug also, der Partie am Vatertag einen feierlichen und dem Anlass angemessenen Rahmen zu geben. In Absprache mit dem Verband wird der Anstoß um 13.30 Uhr erfolgen. Schon ab 11 Uhr ist aber rund um das Stadion „Party“ angesagt, denn neben dem leiblichen Wohl ist dann auch für jede Menge musikalische Unterhaltung gesorgt. Details über den genauen Programmablauf wird der Verein in den nächsten Wochen noch bekannt geben.
 

SCW gibt unmittelbar nach Pokal-Triumph zwei Neuverpflichtungen bekannt
 

11.04.2006

Zwar öffnete der Himmel am Gründonnerstag kräftig seine Schleusen, doch wie begossene Pudel mussten die Kicker des SC Westfalia um 19.18 Uhr dennoch nicht den Platz verlassen. Im Gegenteil: Durch das goldene Tor von Sami El-Nounou in der 66. Minute besiegte die Elf von Trainer Frank Schulz die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn vor gut 4.000 begeisterten Zuschauern verdient mit 1:0. Damit steht der SCW zum ersten Mal seit 27 Jahren wieder in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Diese wird am 9./10. September 2006 ausgetragen und beschert den Blau-Weißen in jedem Fall ein Heimspiel gegen ein Team aus der 1. oder 2. Bundesliga. Nun heißt es also noch einmal kräftig Daumen drücken, dass es Glücksgöttin Fortuna bei der Zuteilung des Gegners gut mit den Hernern meint. Die Auslosung wird voraussichtlich Mitte Juli zwischen 18.10 und 18.40 Uhr in der Sonntagsausgabe der ARD-Sportschau durchgeführt, ein genauer Termin wurde vom DFB bisher noch nicht bekannt gegeben.

Als Zugabe hat der SCW am Donnerstag, den 25. Mai (Christi Himmelfahrt), die Möglichkeit, sich mit dem Titel Westfalen-Pokalsieger 2006 zu schmücken. Dann trifft die Westfalia im Finale auf den Oberliga-Rivalen SC Delbrück, der sich mit einem 1:0-Erfolg beim VfB Fichte Bielefeld ebenfalls für den DFB-Pokal qualifizieren konnte. Nach jetzigem Stand soll das Endspiel wie schon im Vorjahr auf neutralem Boden in Witten ausgetragen werden.

Unmittelbar nach dem Pokal-Triumph gab der SC Westfalia auf der Pressekonferenz die Neuzugänge Nummer zwei und drei für die kommende Saison bekannt. So werden neben dem Kornharpener Michael Baum ab 1. Juli auch Christian Grüterich und Tobias Urban das SCW-Trikot tragen.

Christian Grüterich wird Anfang Mai 21 Jahre jung und ist im Sturm beheimatet. Nach den Juniorenstationen Sundern, Neheim und Paderborn kehrte der beidfüssige Offensiv-Allrounder im Sommer 2004 zum TuS Sundern zurück, für den er in der Verbandsliga in 22 Spielen 14 Tore erzielte. Keine schlechte Adresse also, denn bekanntlich startete auch SCW-Goalgetter Michael Erzen seine höherklassige Karriere bei der sauerländischen Torjäger-Schmiede. Der 1,80 Meter große Angreifer ist in dieser Saison bei LR Ahlen II unter Vertrag, wechselt also von einem Ligakonkurrenten ans Schloss.

Tobias Urban ist 24 Jahre alt und spielt derzeit noch für die Zweitvertretung von RW Oberhausen in der Verbandsliga Niederrhein. Zuvor war der 1,70 Meter große Mittelfeldspieler, der beim SCW vor allem die linke Seite beackern soll, beim langjährigen Nordrhein-Oberligisten Adler Osterfeld aktiv.

Es tut sich also in vielerlei Hinsicht etwas beim SC Westfalia, der seit dem 3. April mit Ulrich Göken auf freiberuflicher Basis auch einen Marketing-Manager in seinen Reihen hat. Der 46-jährige Geschäftsmann spielte bis zu seinem 33. Lebensjahr für den FSV Werdohl, TuS Iserlohn und RW Lüdenscheid, bis ihn eine Verletzung zur Aufgabe seiner Laufbahn zwang, die ihn immerhin bis in die Oberliga führte. Seitdem hat der Wasserbetten-Händler erfolgreich die DFB-Ausbildung zum Vereinsmanager absolviert und unter anderem Hellas Lüdenscheid als Geschäftsführer von der Kreisliga bis in die Landesliga geführt. Zuletzt wurde er vom Amtsgericht für einige Wochen als Notvorstand beim finanziell kriselnden SSV Hagen eingesetzt. In Herne möchte Göken mit seinen Kontakten die wirtschaftliche Situation des Vereins mit einer intensiven Sponsoren-Suche kontinuierlich verbessern.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Schloss-Herren den allgemeinen (Auf)-Schwung auch auf die anstehenden schweren Auswärtsaufgaben in der Meisterschaft übertragen können. So muss die Schulz-Elf am Ostermontag um 15 Uhr am Badeweiher beim VfB Hüls antreten, und schon drei Tage später folgt am Donnerstag ab 18.30 Uhr das Nachholspiel beim SC Verl.
 

Das Feld ist bestellt – nun kann die Pokal-Ernte eingefahren werden
 

11.04.2006

Das sowohl in Herne als auch in Iserlohn mit kaum mehr messbarer Spannung erwartete Pokal-Spiel des SC Westfalia gegen die Sportfreunde Oestrich, das über den Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals entscheidet, rückt immer näher. Damit die Partie des Krombacher-Pokals am Gründonnerstag, den 13. April, ab 17.30 Uhr auch tatsächlich zu einem sportlichen Großereignis werden kann, hat der SCW im Vorfeld zahlreiche Maßnahmen getroffen, um einen reibungslosen Ablauf in entspannter Atmosphäre zu gewährleisten.


Freuen sich auf ein gelungenes SCW-Osterfest: Sami El-Nounou, Yakup Köse und Olli Bautz

So wurden mittlerweile acht Vorverkaufsstellen eingerichtet, in der Vollzahler Stehplatz- und Tribünenkarten für sechs bzw. acht Euro erwerben können. Hier nochmals alle Vorverkaufsstellen im Überblick:

  • HEM Tankstelle Sodinger Straße 18, Herne

  • HEM Tankstelle Bochumer Straße 110, Herne

  • Gaststätte Ritterstuben, Kaiserstraße 101, Herne

  • Getränke-Shop Werner’s Kiosk, Altenhöfener Straße, Herne

  • Juwelier Stegemann, Mont-Cenis-Straße 289, Herne-Sodingen

  • Buchhandlung Sander, Bahnhofstraße 42, Herne

  • Sonntagsnachrichten, Behrensstraße 10, Herne

  • Nils, Freiligrathstraße 21, Herne

Die beiden Herner McDonald’s-Filialen (Bahnhofstraße 82A und Holsterhauser Straße 250) geben ab sofort insgesamt 1.000 Freikarten für Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre heraus.

Radiospots mit Rainer August Koslowski, dem Sänger der legendären Band Herne 3 („Immer wieder aufsteh’n“), und überregional geschaltete Werbebanner sollen zudem Zuschauer anlocken, die nicht regelmäßig ins Fußball-Stadion gehen.

Radio Herne 90.8 und Radio MK (Märkischer Kreis) werden im Rahmen einer Sondersendung live aus dem Stadion am Schloss Strünkede vom großen Pokal-Event berichten.

In jedem Fall wird am Gründonnerstag nach Spielende gefeiert, und das mit den Anhängern beider Vereine. Schließlich wurde im Frühjahr 2005 eine zarte Fan-Freundschaft zwischen SCW und SFÖ geknüpft, als Oestrich dem SC Westfalia mit einem 3:1-Sieg über den SSV Hagen zum vorzeitigen Aufstieg in die Oberliga Westfalen verhalf. Seinerzeit reiste sogar eine kleine Delegation Oestricher Spieler noch am Abend zum Schloss Strünkede, um mit den Hernern gemeinsam deren Meisterschaft zu feiern. Dieser schönen Aktion schloss sich in dieser Saison bereits ein Gegenbesuch von Westfalia-Fans in Iserlohn an, so dass ungeachtet der sportlichen Brisanz des Spiels ein großes gemeinsames Fußball-Fest zu erwarten ist.

Wie schon im November gegen Gütersloh werden die Pop-Rapper von „Trio Poseidon“ drei Lieder live präsentieren, unter anderem natürlich ihren Kult-Hit „Herne ist die geilste Club die Welt“. DJ-Musik, Cheerleader-Action und Live-Interviews mit Spielern, Trainern und Offiziellen runden die After-Show ab. Dass für das leibliche Wohl in fester und flüssiger Form ausreichend gesorgt ist, bedarf sicherlich keiner ausdrücklichen Erwähnung.

 

Das gibt’s nur einmal – das kommt nicht wieder? Vielleicht doch!
 

11.04.2006

Erinnernswertes aus 70 Jahren Pokalgeschichte des SC Westfalia

Wenn am 13. April um 17.30 Uhr im Stadion am Schloss Strünkede der Anpfiff zum Pokal-Showdown zwischen Westfalia Herne und SF Oestrich-Iserlohn ertönt, folgt auf dem grünen Rasen „viel mehr als nur ein Spiel“. Dem Gewinner ist nicht nur die Qualifikation für den DFB-Pokal sicher, sondern auch die Einnahme von über 50.000 Euro aus dem Fernsehgeld-Topf. Außerdem garantiert der Auslosungsmodus dem Siegerteam in der 1. Hauptrunde ein Heimspiel gegen einen der 36 Bundesligisten. Das kann im ungünstigen Fall „nur“ Wacker Burghausen oder Erzgebirge Aue sein, bei entsprechendem Losglück aber auch Bayern München oder Werder Bremen.

Es lohnt sich also für den SC Westfalia in mehrfacher Hinsicht, am Gründonnerstag alle Kräfte für eine mögliche sportliche Wiederauferstehung zu mobilisieren. Schließlich muss man sehr weit im Archiv zurückblättern, um auf überregional bedeutsame Pokalspiele mit SCW-Beteiligung zu stoßen.

Die deutsche Pokalgeschichte begann, anders als der Ligabetrieb, erst im Jahre 1935, und dies auch noch unter dunklen Vorzeichen. Benannt nach Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten, wurde von 1935 bis 1943 der Tschammer-Pokal ausgespielt. Während der SC Westfalia zunächst nie über die Vorrunde hinauskam, setzte er 1938 zu einem ersten Höhenflug an. Mit einem 5:1-Kantersieg über Viktoria Hamburg konnte das Achtelfinale erreicht werden. Dort erwies sich Waldhof Mannheim, der Heimatverein von Sepp Herberger, beim 0:6 aber als zu hohe Hürde.

Auch das Gastspiel bei Eintracht Frankfurt, das am 18. August 1940 in der 1. Hauptrunde nur knapp mit 2:3 verloren ging, brachte der Westfalia bundesweite Anerkennung. Als die Herner Elf schon nach zehn Minuten mit 0:2 ins Hintertreffen geraten war, diskutierten die Zuschauer am Riederwald nur noch über die Höhe des Eintracht-Sieges. Doch als der SCW im zweiten Durchgang schnell ausgleichen konnte und Paul Matzkowski ein ums andere Mal den Herner Siegtreffer auf dem Fuß hatte, schüttelten die Hessen nur noch ungläubig den Kopf – bis der Frankfurter Adolf Schmitt in der letzten Spielminute mit einem Gewaltschuss unter die Latte doch noch das 3:2 für den Gastgeber besorgte.

Ab 1950 ließen die fünf deutschen Verbände (Berlin, Nord, West, Südwest und Süd) eigenständige Pokalwettbewerbe durchführen. Die fünf Sieger spielten anschließend den DFB-Pokalsieger aus. In den 50er Jahren präsentierten sich die Schlossherren nie als ausgewiesene Pokal-Experten, aber dennoch gelangen dem Club immer wieder bemerkenswerte Ergebnisse, so im Pokalwettbewerb 1956/57 beim 4:2 gegen Borussia Dortmund und dem 6:2 gegen RW Essen (1955 immerhin Deutscher Meister und Teilnehmer am Europapokal der Landesmeister).
Ausgerechnet der SV Sodingen stoppte den Siegeszug der Blau-Weißen dann im Viertelfinale (2:3). Der ganz große Coup gelang beinahe in der Saison 1958/59, als der SCW bekanntlich auch die Westdeutsche Meisterschaft gewann. Man erreichte unter Trainer Fritz Langner mit dem Nationalspieler-Trio Tilkowski, Benthaus und Pyka das Finale um den Westdeutschen Pokal, unterlag SW Essen in Bochum vor 15.000 Zuschauern aber unglücklich mit 2:3. Die Essener schalteten anschließend in der Endrunde der Verbandssieger Hertha BSC Berlin (6:3) und den Hamburger SV (2:1) aus und wurden mit einem 5:2-Sieg im Endspiel gegen Borussia Neunkirchen sensationell DFB-Pokalsieger.

1962 (2:3 beim VfV Hildesheim) und 1965 (3:4 n.V. gegen TeBe Berlin) scheiterten die Strünkeder jeweils im DFB-Achtelfinale. Mit Einführung der Bundesliga im Jahre 1963 spielte Herne in der Regionalliga West nur noch eine untergeordnete Rolle, und so gelangen auch im Pokal keine nennenswerten Erfolge mehr. Erst mit Beginn der Goldbach-Ära und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord konnte die Westfalia noch einmal Glanzpunkte setzen. In der Saison 1975/76 buchte der SCW über die Stationen FC Freiburg (3:1) und Idar-Oberstein (4:0) den Drittrunden-Schlager gegen den 1. FC Kaiserslautern, der unter anderem mit Ronny Hellström und Klaus Toppmöller auflief. Herne mühte sich vor 18.000 Zuschauern redlich, blieb beim 1:3 trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs durch Jochen Abel aber chancenlos. Nach dem frühen Pokal-K.o. 1976 (1:4 bei Fortuna Köln) trumpfte die Westfalia in der Saison 1977/78 noch einmal groß auf. Nach Auswärtssiegen bei TeBe Berlin (3:1) und Bayer Leverkusen (5:1!) verhinderte wieder einmal SW Essen den erstmaligen Einzug ins DFB-Viertelfinale. Nach 120 torlosen Minuten in Essen verlor der SCW das Wiederholungsspiel nach schwacher Vorstellung daheim mit 0:1. In der Saison 1978/79 stand Westfalia Herne in der 2. Hauptrunde schließlich vor der unlösbarsten Aufgabe in seiner gesamten Pokalgeschichte. Mit dem 1. FC Köln stellte sich der amtierende Deutsche Meister am Schloss Strünkede vor.

Trainer-Legende Hennes Weisweiler (siehe Bild) konnte mit Nationaltorhüter Toni Schumacher, Konopka, Strack, Cullmann, Neumann, Zimmermann und dem ganz jungen Pierre Littbarski gleich eine Reihe Top-Stars aufbieten, doch als die Westfalia vor 12.000 begeisterten Zuschauern nach 6 Minuten in Führung ging, schien die Sensation greifbar nahe, zumal Herne weitere gute Chancen besaß. Als Littbarski ausglich, Zimmermann per Foulelfmeter traf und der FC dank eines Herner Eigentores auf 1:3 davonziehen konnte, gab sich der SCW nicht geschlagen. Scheer verkürzte auf 2:3, aber die Herner Schlussoffensive brachte nichts mehr ein. Dennoch gab Kölns Trainer Weisweiler anschließend zu Protokoll, das Spiel sei „kein Zuckerschlecken“ für seine Mannschaft gewesen.

Mit dem Ende der Saison 1978/79 verabschiedete sich der große (Pokal)-Fußball aus Herne. Nach den Vorfällen um den flüchtigen Mäzen Erhard Goldbach gab die Westfalia freiwillig die Zweitliga-Lizenz zurück und tauchte ab in die Welt des Amateur-Fußballs. Unmittelbar nach seinem Rückzug bestritt der SCW 1979/80 als Oberligist noch zwei Partien im DFB-Pokal. Einem glatten 4:0-Sieg gegen SG Hagen folgte am 30. September 1979 eine 1:4-Heimpleite gegen BV 08 Lüttringhausen.

Es ist also an der Zeit, dass die DFB-Pokalgeschichte des SC Westfalia mit einem Sieg über Oestrich-Iserlohn nach fast 27 Jahren endlich ein neues Kapitel öffnen kann.

 

Oberliga-Spiel gegen Schalke II um 14:00 Uhr - Kartenvorverkauf für Pokalschlager - Kreispokal-Hit beim SV Sodingen am 4. Mai
 

29.03.2006

Da am kommenden Sonntag, den 2. April, um 17.30 Uhr in der Arena in Gelsenkirchen das Bundesliga-Spitzenspiel des FC Schalke 04 gegen den Hamburger SV angepfiffen wird, haben die Verantwortlichen des SC Westfalia reagiert und die Oberliga-Begegnung gegen den von „Eurofighter“ Mike Büskens trainierten FC Schalke II in Absprache mit dem Staffelleiter, dem Schiedsrichtergespann und dem Gegner am Sonntag auf 14:00 Uhr vorverlegt. Damit soll sowohl den Hernern als auch den Gäste-Fans die Option erhalten bleiben, sich beide Spiele live ansehen zu können.

Als besonderen Service hat der SCW für den Pokal-Schlager gegen SF Oestrich-Iserlohn, der am Gründonnerstag, den 13. April, ab 17.30 Uhr über den lukrativen Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals entscheidet, mehrere Vorverkaufsstellen eingerichtet, in der Vollzahler Stehplatz- und Tribünenkarten für sechs bzw. acht Euro erwerben können. Der Verein bittet darum, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, da aufgrund der großen Bedeutung der Partie mit einem erhöhten Besucheraufkommen zu rechnen ist. Hier die Vorverkaufsstellen im Überblick:

  • HEM Tankstelle Sodinger Straße 18, Herne

  • HEM Tankstelle Bochumer Straße 110, Herne

  • Gaststätte Ritterstuben, Kaiserstraße 101, Herne

  • Getränke-Shop Werner’s Kiosk, Altenhöfener Straße, Herne

  • Juwelier Stegemann, Mont-Cenis-Straße 289, Herne-Sodingen

  • Buchhandlung Sander, Bahnhofstraße 42, Herne

  • Sonntagsnachrichten, Behrensstraße 10, Herne

Für das Kreispokal-Viertelfinale beim SV Sodingen wurde nun auch endlich ein freier Termin gefunden. Das immer wieder spannende Derby findet am Donnerstag, den 4. Mai, ab 18.30 Uhr statt.
 

Gelungener SCW-Talk am Montagabend - Michael Baum erster Neuzugang für die Saison 2006/2007
 

28.03.2006

Eine gelungene Premiere feierte der SC Westfalia bei seinem Talk am Montagabend. Obwohl der SCW am Sonntag das Auswärtsspiel in Rheine (0:0) absolviert hatte und am Mittwoch gegen Lippstadt schon der Auftakt zu fünf Heimspielen in Folge anstand, füllte sich das Herner Sportjugendhaus bis auf den letzten Sitzplatz. Und ihr Kommen mussten die Anwesenden nicht bereuen. Über zwei Stunden bekamen Fans und Medienvertreter in geselliger Atmosphäre die Gelegenheit, das Neueste aus dem SCW-Lager zu erfahren. Präsident Jürgen Stieneke, Trainer Frank Schulz und seine beiden künftigen „Co-Piloten“ Michael „Charly“ Neumann und André Dohm zeigten sich allesamt auskunftsfreudig und ließen auch die eine oder andere Anekdote einfließen.


Standen Rede und Antwort in der ersten "SCW-Talkrunde" im gut gefüllten Sportjugendhaus...

Neben der Vertragsverlängerung von Sebastian Kohl konnten die Verantwortlichen den Anhängern mit Michael Baum auch den ersten Neuzugang für die Spielzeit 2006/2007 persönlich präsentieren. Der 25-jährige Innenverteidiger spielte sieben Jahre lang für die Jugend des VfL Bochum und war im Seniorenbereich bisher für SF Oestrich-Iserlohn, die TSG Sprockhövel, die SSVg Velbert und Vorwärts Kornharpen aktiv. Der Rechtsfuß verriet, dass er gerne bereits im letzten Sommer ans Schloss gewechselt wäre, daher sei er „froh, dass es nun endlich mit einem Transfer geklappt hat.“

Auf gute Zusammenarbeit setzt Chefcoach Frank Schulz auch bei Michael Neumann und André Dohm. Beide bleiben ihm als Spieler, aber künftig auch als Co-Trainer erhalten. Während Dohm sich aber definitiv keine spätere Trainer-Laufbahn vorstellen kann, ist Neumann erfreut über die Chance, auf diese Weise seine Eignung als Fußball-Lehrer antesten zu können. Wie bereits berichtet, wird André Dohm als Team-Koordinator vor allem organisatorische Aufgaben übernehmen.


...v.l.n.r.: Charly Neumann, André Dohn, Ralf Jelitto, Frank Schulz, Michael Baum und Jürgen Stieneke.            Fotos: Cib

Das Trainer-Gespann plant für die kommende Saison übrigens mit einem 20 Mann starken Kader, um die Unzufriedenheit unter den Spielern, die bei einem größeren Aufgebot aufgrund der schwindenden Einsatzchancen vorprogrammiert ist, gleich im Vorfeld einzudämmen. Im Hinblick auf die Perspektiven des Vereins waren sich alle Verantwortlichen einig: Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Gedanke an die Regionalliga vollkommen illusorisch, aber im Hinblick auf eine möglicherweise für 2008 anstehende Spielklassenreform will der Verein in jedem Fall gewappnet sein, um nicht – wie 1994 bei der Wiedereinführung der Regionalligen – „auf künstlichem Wege“ eine Spielklasse nach unten abzurutschen.
 

Westfalia hofft in Rheine auf "Ü-30-Party"
 

23.03.2006

Nach dem glücklichen 2:1-Erfolg gegen den SC Delbrück hat der SC Westfalia nach 20 Oberliga-Spielen bereits 30 Punkte auf dem Konto – und hofft nun folgerichtig darauf, das Gastspiel am Sonntag bei Eintracht Rheine zur Ü-30-Party umfunktionieren zu können. Dazu ist zumindest ein Unentschieden erforderlich, aber wer sich das Hinspiel in Erinnerung ruft, wird insgeheim vielleicht mehr erhoffen. Schließlich gelang einem stark aufspielenden SCW seinerzeit mit 5:0 der höchste Saisonsieg. Auf der anderen Seite brennt Gastgeber FCE natürlich auf Revanche – und so werden die Schützlinge von Frank Schulz nicht nur auf das Angreiferduo Ali Göl (8 Tore) und Thorsten Schmidt (5 Tore) höllisch aufpassen müssen. Für Unterstützung ist jedenfalls gesorgt, denn die Herner Anhänger haben für die Fahrt nach Rheine einen Fan-Bus gechartert. Treffpunkt ist am Sonntag um 11.30 Uhr am Westfalia-Stadion.
 

Montag Talk-Show für SCW-Fans und Medienvertreter
 

23.03.2006

Wer sich nicht nur für die nächsten sportlichen Aufgaben, sondern auch für die allgemeine Entwicklung des SC Westfalia interessiert, sollte sich am kommenden Montagabend (27. März) nichts vornehmen. Dann lädt der Verein ab 19 Uhr Fans und Medienvertreter ins Sportjugendhaus (Westring 263, 44629 Herne) zu einer geselligen SCW-Talk-Show ein.

Chef-Trainer Frank Schulz und seine künftigen Stellvertreter Michael „Charly“ Neumann und André Dohm, der zudem als Team-Koordinator fungieren wird, werden den Anwesenden ihr Konzept erläutern und einen Ausblick in die nahe Zukunft des Vereins geben. Ein neuer Spieler, der ab Juli die SCW-Abwehr verstärken soll, wird am Montagabend ebenfalls öffentlich vorgestellt und kann somit gleich „auf Herz und Nieren“ geprüft werden. Der Verein hofft darauf, dass sich im Anschluss daran zwischen Fans, Offiziellen und Medienvertretern eine rege Diskussion ergibt. Bei der Veranstaltung wird selbstverständlich kein Eintritt erhoben.
 

Terminflut: Nachholspiel in Verl am 20. April
 

23.03.2006

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel - diese Herberger-Weisheit kann beim SCW in den kommenden Wochen durchaus zum täglichen Morgengebet umfunktioniert werden. Zudem ist es sehr gut möglich, dass die SCW-Kicker zu Ostern erst einmal im Fremdwörterlexikon nachschlagen müssen, was das Wort Auswärtsspiel eigentlich bedeutet. Bis dahin wird die Westfalia nämlich fünf Mal binnen 15 Tagen am heimischen Schloss Strünkede auflaufen.

Um bei einer solchen Terminflut nicht den Überblick zu verlieren, hier noch einmal alle Partien in chronologischer Reihenfolge: Am Mittwoch, den 29. März, kommt es ab 17.45 Uhr im vierten Anlauf endlich zum Oberliga-Nachholspiel gegen den SV Lippstadt. Am Sonntag, den 2. April (15 Uhr), folgt das reizvolle Revierderby gegen den FC Schalke II. Mittwoch, der 5. April (18 Uhr), ist für die Begegnung mit dem SV Schermbeck reserviert, während am Sonntag, den 9. April (15 Uhr), die Zweitvertretung der Sportfreunde Siegen in Herne gastiert. Am Gründonnerstag, den 13. April, gibt es im Westfalia-Stadion hoffentlich ein weiteres Highlight der jüngeren Vereinsgeschichte zu feiern. Ab 17.30 Uhr haben die Schlossherren dann im alles entscheidenden Pokalspiel gegen SF Oestrich-Iserlohn die Chance, mit einem Sieg erstmals nach 27 Jahren wieder in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde einzuziehen, in der der SCW aufgrund der Auslosungsmodalitäten ein Heimspiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten garantiert hätte!

Am Ostermontag, den 17. April (15 Uhr), muss die Westfalia erstmals wieder in der Fremde antreten, und zwar beim VfB Hüls. Neu terminiert hat Staffelleiter Rainer Waltert nun auch die noch ausstehende Nachholbegegnung beim SC Verl. Um den Stress komplett zu machen, soll diese Partie bereits drei Tage später am Donnerstag, den 20. April, um 18.30 Uhr stattfinden.
 

Westfalia-Fans im Unruhestand – spontaner Besuch bei Union Solingen
 

14.03.2006

Das war am Sonntagvormittag ein Schock für die SCW-Fans. Als um 10.30 Uhr ein Mitarbeiter der Verler Geschäftsstelle telefonisch verkündete, das Herner Meisterschaftsspiel beim SC Verl könne aufgrund des neuerlichen Wintermezzos nicht stattfinden, schmolzen die Hoffnungen auf den fest eingeplanten Oberliga-Nachmittag dahin.

Für zehn unentwegte Westfalia-Fans stand nach kurzer Debatte jedoch fest: wir wollen Fußball sehen – egal wo. Also wurde erst einmal im Gedächtnis gekramt – wer spielt an diesem Wochenende sonst noch? Die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn beim SV Sodingen! Eine Auffrischung der noch jungen Fan-Freundschaft, ein bisschen spionieren für das große Pokalspiel am 13. April, und nur ein paar Minuten fahren – das passte ja bestens. Doch schnell folgte die große Ernüchterung – der Verbandsliga-Hit wurde bereits am Samstag abgesagt.

Also ran an den Computer und ein wenig im Internet recherchieren. Sodingen … Sodingen … SOLINGEN! Schnell wurde via Handy der direkte Kontakt zum Union Solingen hergestellt, und man hörte und staunte – im sonst so regenträchtigen Bergischen Land konnte tatsächlich gespielt werden. Das nordrheinische Oberliga-Meisterschaftsspiel gegen den GFC Düren 09 stand an – und so machte sich ein blau-weißer Tross flugs auf den Weg, um nur 45 Minuten später vor dem altehrwürdigen Stadion am „Hermann-Löns-Weg“ zu stehen.

Die Schlachtrufe „West-West-Westfalia“ und „Hurra, hurra, hurra – die Herner, die sind da!“, die den Solinger Zuschauern schon von weitem entgegenschallten, sorgten zunächst für Stirnrunzeln – welches Siebziger-Revival stand denn hier an? Schließlich hatten beide Clubs zuletzt vier Jahre lang von 1975 bis 1979 zu Goldbach-Zeiten in der 2. Bundesliga Nord gegeneinander gespielt. Nachdem die Neugierde die Skepsis besiegte, wurde die Herner Delegation am Eingang vom Vorsitzenden des hiesigen Fanclubs „Blau-Gelbe Invasion Solingen“ freundlich begrüßt und herzlich in die Fan-Kolonie der Klingenstädter integriert. „Das war ein phänomenaler Empfang“, bestätigt Jörg „Hop Sing“ Horstmann, Organisator der ungewöhnlichen Aktion. Ein gemeinsames Schwenken blau-weißer und blau-gelber Fahnen folgte, ein Abgleich des jeweiligen Liedgutes sowieso – und vor allem wurden eifrig Geschichte und Geschichten ausgetauscht. Die Herner Fans nahmen dabei mit gewissem Amüsement zur Kenntnis, wie sehr sich die Entwicklung der beiden Clubs doch ähnelt. Glorreiche Tage in den siebziger Jahren, dann irgendwann der tiefe Fall bis in die Landesliga, eine chronisch klamme Finanzsituation, ein marodes, aber noch immer beeindruckendes Stadion, und dazu eine große und vor allem treue Fanszene, die all diese Widrigkeiten wieder ausgleicht. Potenzial also auf beiden Seiten, und die Erkenntnis: Tradition verpflichtet, oder, wie es ein Anwesender treffend formulierte – seinen Lebenspartner kann man wechseln, seinen Verein nie!



Auch wenn man am vergangenen Sonntag lieber die Westfalia in Verl spielen und siegen gesehen hätte – letztlich war es für die Herner Fußball-Freaks doch noch ein gelungener Nachmittag. Das Spiel Union Solingen gegen Düren 09 endete vor rund 500 Zuschauern 2:2, und am Ende stand das Versprechen der Union-Fans: Wir kommen bald zum Gegenbesuch!

Na, dann auf ein baldiges Wiedersehen in einem anderen Tempel der Tradition – dem Westfalia-Stadion am Schloss Strünkede. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es bereits am kommenden Sonntag, den 19. März, wenn der SCW ab 15 Uhr zum Meisterschaftsspiel der Oberliga Westfalen den SC Delbrück empfängt.
 

Westfalia vor den Wochen der Wahrheit - Sonderbus nach Verl - SCW rüstet sich für eine erfolgreiche Zukunft
 

08.03.2006

Am vergangenen Wochenende hat der SC Westfalia gleich zwei wichtige Erfolge eingefahren. Zum einen konnte mit dem knappen 1:0 gegen LR Ahlen II das eigene Punktekonto in der Oberliga Westfalen auf 27 aufgestockt werden, zum anderen gelang damit aber auch endlich ein Sieg über den Winter, der zuvor vier Monate lang die Austragung eines Meisterschaftsspiels im Stadion am Schloss Strünkede verhindert hatte. Damit darf der Herner Traditionsverein, der am Dienstagabend noch ein Testspiel gegen die SG Wattenscheid II mit 3:2 gewann, nun etwas entspannter auf die anstehenden Wochen der Wahrheit blicken.

Am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) kann die Schulz-Elf wieder in ihre Lieblingsrolle des Außenseiters schlüpfen, die ihr vor allem im Westfalen-Pokal bei den Siegen in Wattenscheid und Bochum sowie daheim gegen Gütersloh extrem gut zu Gesicht stand. Beim aktuellen Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten SC Verl dürfte es ohne Frage schwer werden zu punkten, auch wenn der von Mario Ermisch trainierte langjährige Regionalligist nach der Winterpause noch nicht optimal in Tritt gekommen ist. Wer aber namhafte Ex-Profis wie Jörg Bode sowie Top-Torjäger wie Soner Dayangan (bisher 11 Saisontore) und Carlos Castilla (8) in seinen Reihen hat, ist in jedem Fall eine harte Nuss für den SCW. Dass man über den Kampf aber auch solchen Gegnern Paroli bieten kann, bewiesen die Schlossherren im Hinspiel, als sich beim Spielstand von 2:1 bis zur 75. Minute eine große Überraschung anbahnte, bis letztlich dann doch die Kräfte schwanden und man sich am Ende mit 2:4 geschlagen geben musste.

Nach längerer Pause werden Mitglieder des SCW-Verwaltungsrats gemeinsam mit dem Fanclub wieder einen Bus für die Fahrt nach Verl chartern. Treffpunkt ist am Sonntag um 12.30 Uhr am Stadion, der Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt 10 Euro. Einen Vorverkauf wird es hierfür nicht geben, um rechtzeitiges Erscheinen wird daher gebeten. Außerdem weisen die Organisatoren ausdrücklich darauf hin, dass die Tickets nur an SCW-Fans ausgegeben werden. Im vergangenen Herbst hatten sich bekanntlich vereinsfremde Chaoten Buskarten für eine Auswärtsfahrt nach Siegen besorgt, um dort Schlägereien anzuzetteln. Der Verein hatte daraufhin alle organisierten Fan-Touren gestoppt.

Nach dem hoffentlich erfolgreichen Ausflug nach Ostwestfalen können sich die Herner Fußball-Anhänger, sofern sie mit dem SCW fiebern, im Westfalia-Stadion gleich heimisch einrichten, denn neben den regulären sonntäglichen Heimspielen gegen Delbrück (19.3.), Schalke II (2.4.) und Siegen II (9.4.) stehen zudem noch die Nachholpartien gegen Lippstadt (Mittwoch, 29.3.) und Schermbeck (Mittwoch, 5.4.) an, bevor es am Gründonnerstag, den 13. April, ebenfalls daheim zum großen Pokal-Schlager gegen SF Oestrich-Iserlohn kommt, in dem sich die Qualifikation zur 1. Hauptrunde im DFB-Pokal entscheidet. Die Anstoßzeit für dieses Highlight wurde nun für 17.30 Uhr fest terminiert. Vom Tisch sind damit Überlegungen, das Spiel zu einem späteren Anstoßtermin unter mobilem Flutlicht stattfinden zu lassen. Trainer, Vorstand und Verwaltungsrat berieten sich am Dienstag zu diesem Thema und kamen zu dem Schluss, aufgrund der Wichtigkeit und Brisanz der Begegnung keine Risikofaktoren einzubinden.
Darüber hinaus muss der SCW spätestens bis zum 20. April noch sein Viertelfinalspiel im Kreispokal austragen. Auch wenn die Terminfindung nicht ganz leicht ist – auf das immergrüne Derby beim SV Sodingen kann sich Fußball-Herne ebenfalls schon jetzt freuen.

Doch nicht nur im Spielbetrieb ist der SC Westfalia derzeit äußerst aktiv, sondern auch hinsichtlich der Planungen für die kommende Saison. So steht mittlerweile fest, dass Trainer Frank Schulz mit Michael „Charly“ Neumann (Foto rechts) und André Dohm (Foto links) gleich zwei Assistenten zur Seite gestellt bekommt, auf die er aber auch weiterhin als Spieler bauen kann. André Dohm wird zudem das neue Amt des „Team-Koordinators“ bekleiden. Neben der Klärung wichtiger Personalfragen (Transfers, Verträge) wird es seine Aufgabe sein, die Zusammenarbeit mit der Jugendabteilung zu intensivieren. Des weiteren steht die Westfalia über Daniel Endemann derzeit in erstem Kontakt mit einem in der Fußball-Szene durchaus bekannten Marketing-Experten, der über gute Beziehungen zur überregionalen Wirtschaft verfügt. Sollte es hier zu einer Zusammenarbeit kommen, könnte dies für den Verein sicher einen weiteren Schritt nach vorne bedeuten.
Ralf Jelitto, beim SC Westfalia für die Stadionzeitung „SCW REPORT“ und für schriftliche Pressemitteilungen zuständig, wird künftig damit betraut, die lokale und überregionale Presse in noch stärkerem Maße als bisher mit Informationen über den Verein zu versorgen.
 

Westfalia will Frau Holle ein Schnippchen schlagen
 

04.03.2006

Was am Freitagmorgen noch undenkbar schien, will der SC Westfalia mit vereinten Kräften nun doch irgendwie bewerkstelligen. Im Gegensatz zu den bereits abgesagten Partien von der Verbandsliga abwärts bis zur Kreisliga möchte der SCW sein Oberliga-Meisterschaftsspiel gegen die Zweitvertretung des LR Ahlen am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) unbedingt austragen.

Um den Rasen des Westfalia-Stadions in einen bespielbaren Zustand zu versetzen, soll am Samstag ab 14.30 Uhr noch einmal ordentlich gewalzt werden. Und dann bleibt nur noch zu hoffen, dass Herne in den darauf folgenden 24 Stunden von heftigen Schneestürmen etc. verschont bleibt. Die Gründe für die Hartnäckigkeit der Verantwortlichen, endlich wieder ein Spiel vor heimischer Kulisse austragen zu können, liegen auf der Hand: Das letzte reguläre Oberliga-Heimspiel des SCW fand am 6. November 2005 statt, also vor fast genau vier Monaten. Selbst ein Uli Hoeneß würde sicherlich dumm aus der Wäsche schauen, wenn der FC Bayern vier Monate lang trotz laufender Kosten aufgrund höherer (Natur)-Gewalt auf jegliche Einnahme verzichten müsste.

Aber auch ein Blick auf den Terminkalender kann trotz der Kälte sicher für die eine oder andere Schweißperle sorgen. Schon jetzt ist klar, dass die Schulz-Elf zumindest von Ende März bis Ostern praktisch im Drei-Tage-Rhythmus ran muss, um das enorme Programm an Nachholpartien zu bewältigen. Ganz zu schweigen vom „Spiel der Spiele“ am 13. April, wenn mit einem Pokalsieg gegen SF Oestrich-Iserlohn zum ersten Mal seit 27 (!) Jahren wieder der Einzug in die 1. DFB-Pokalhauptrunde gelingen soll. Auch hier wäre es also von Vorteil, nicht noch in einem weiteren Nachholspiel hierfür Kräfte einzubüßen.

Darüber hinaus ist die Mannschaft gewillt, den auf fünf Punkte zusammen geschmolzenen Abstand auf die Abstiegsränge aus eigener Kraft möglichst rasch wieder zu vergrößern. Ein Sieg gegen den von Wolfgang Holtz trainierten LR Ahlen II käme also sehr gelegen. Allerdings kann der Gast möglicherweise auf Hilfe von oben hoffen. Damit ist in diesem Fall natürlich nicht Frau Holle gemeint, sondern die Tatsache, dass die 1. Mannschaft des LR bereits am Freitagabend mit 3:1 in Burghausen gewinnen konnte und somit der eine oder andere Akteur aus dem Ahlener Zweitliga-Kader am Sonntag zum Oberliga-Team stoßen dürfte.
 

Heimspiel-Atmosphäre in Bochum -
SCW baut auf großes Zuschauerinteresse beim VfL Bochum II

 

23.02.2006

Zwei Siege noch dann wäre es soweit und Herne in der  DFB-Pokalhauptrunde.

Eine historische Chance für den SC Westfalia 04 Herne, der in den letzten 16 Jahren keine bessere Ausgangslage hatte. Für die gesamte Stadt ein Freudenfest, schließlich hat man in Herne seit vielen Jahre keinen „großen“ Fußball gesehen.

Entscheidend für das Spiel beim VFL Bochum II wird der Kampfgeist sein. Mit dem hat sich der Oberligist bis ins Viertelfinale vorgearbeitet. Besonders bemerkenswert die Pokal-Leistungen gegen den Regionalligisten SG Wattenscheid 09 und den Oberliga-Konkurrenten FC Gütersloh 2000. Der Verein und die Mannschaft bauen auf viele Fans und Zuschauer in Bochum.  Auf dem kleinen Nebenplatz der Leichtathleten am Bochumer Stadion wollen die  Herner Fans ab 14.00 Uhr mit 100 eigens hergestellten (Gratis)-Fahnen, Trommeln, Megaphon und den bekannten „Herne is die geilste Klub die Welt“ Gesängen eine berauschende Hexenkessel-Stimmung erzeugen. „Wir hoffen durch unseren Zuschauer-Support die Mannschaft zu beflügeln. Die Jungs brauchen das!“ so Jörg Thauern von den Organisatoren. Nach einer mäßigen sportlichen Vorbereitung hoffen nun alle auf die „Moral“ und das nötige Selbstvertrauen,
um den durchaus „machbaren“ Gegner zu bezwingen. „Die Mannschaft hat grade im Pokal immer ihre beste Seite gezeigt, alle sind bis in die Haarspitzen motiviert“, so Thauern weiter.

Fans und Interessierte sollen sich am Samstag ab 11 Uhr am Westfalia Stadion einfinden, um sich bei Grill-Würstchen und Kalt-/Warmgetränken in Stimmung zu bringen, um anschließend gegen 12:30 Uhr gemeinsam die Fahrt per U-Bahn nach Bochum aufzunehmen. Übrigens am Westfalia Stadion halten die Organisatoren für Interessierte auch Gratis-Fahnen bereit.
 

Sonntagsfrage noch nicht geklärt - Am Dienstag Vorbereitungsspiel
 

17.02.2006

Obwohl die Wetterentwicklung bisher ganz klar auf eine Spielabsage am Sonntag hindeutet, wird über die Austragung der Oberliga-Begegnung VfB Fichte Bielefeld gegen Westfalia Herne erst am Sonntagvormittag entschieden. Gastgeber VfB Fichte möchte gerne spielen und will daher alles versuchen, um den Platz in einen spielfähigen Zustand zu bekommen.

Sollte es zu einer Absage kommen, will der SCW am Sonntag ein Freundschaftsspiel absolvieren. Zu diesem Zweck hat Trainer Frank Schulz bereits zwei spielfreie Vereine kontaktiert, um im Ernstfall kurzfristig einen Testgegner aus dem Hut zaubern zu können.

Für kommenden Dienstag, den 21. Februar, hat Frank Schulz im Hinblick auf das am 26. Februar anstehende Pokalspiel beim VfL Bochum II zudem ein Vorbereitungsspiel gegen den Bochumer Verbandsligisten TuS Hordel vereinbart. Anstoss zu dieser Partie auf dem Kunstrasenplatz an der Herner Forellstraße ist um 19.15 Uhr.
 

Schiedsrichtergespann für Sonntag steht fest
 

16.02.2006

Am heutigen Mittwoch hat der FLVW auf seiner Homepage das Schiedsrichtergespann für das Auswärtsspiel am Sonntag bei Fichte Bielefeld bekannt gegeben. Das Spiel wird unter der Leitung von Martin Wytelus aus Hagen stehen. Als Assistenten werden Thorsten Kleiböhmer, er kommt ebenfalls aus Hagen, sowie Thomas Michalczyk aus Dortmund fungieren. Alle drei wurden auch in der letzten Saison bei Spielen des SCW eingesetzt. So war Martin Wytelus der Referee bei der 0:4-Klatsche in Oestrich. Thorsten Kleiböhmer leitete das Spiel SCW - RW Lüdenscheid und Thomas Michalczyk stand vor knapp einem Jahr an der Linie, als der SCW vor 2000 Zuschauern gegen den SV Sodingen mit einem Sieg in die Rückrunde startete.
 

SCW verlängert Vertrag mit Makarchuk -
Noch keine Entscheidungen auf administrativer Ebene getroffen

 

13.02.2006

Wenn der Wettergott den Fußball-Fans nicht erneut einen Strich durch die Rechnung macht, wird der SC Westfalia mit der Auswärtspartie beim VfB Fichte Bielefeld am kommenden Sonntag nach fast zweieinhalb Monaten endlich wieder ein Meisterschaftsspiel in der Oberliga Westfalen bestreiten können.

Am Rande des hierfür kurzfristig vereinbarten Testspiels gegen den letztjährigen Oberliga-Absteiger SC Hassel, das die Westfalia durch Tore von El-Nounou, Dohm, Teske und Sürgit trotz durchwachsener Leistung klar mit 4:1 für sich entscheiden konnte, gab SCW-Präsident Jürgen Stieneke eine sportlich bedeutende Personalie für die nächste Saison bekannt. So konnte der Vorstand mit Leistungsträger Mykola Makarchuk Einigung über einen neuen Vertrag für die Spielzeit 2006/2007 erzielen. Wie wichtig der im vergangenen Sommer von Adler Osterfeld ans Schloss gewechselte 23-jährige Ukrainer für das Team von Frank Schulz ist, bewies er nicht nur mit seinen beiden Geniestreichen im DFB-Pokal auf Landesebene, die dem SCW den 5:3-Sieg gegen den FC Gütersloh und somit den Einzug ins Viertelfinale bescherten.

Entgegen anders lautenden überregionalen Presseberichten wurden im Hinblick auf die gemeldete Installation eines Sportlichen Leiters bzw. die Neubesetzung des Co-Trainer-Postens noch keinerlei Entscheidungen gefällt, versichert Jürgen Stieneke. So kam es zwar zu Gesprächen zwischen der Vereinsführung und André Dohm, in denen beide Seiten ihre Vorstellungen und Wünsche äußerten. Ob und in welcher Position sich der Mittelfeldspieler ab Sommer für den Verein einbringen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen offen. Fest steht bisher lediglich, dass Horst Bistrich das Amt des Co-Trainers in der kommenden Spielzeit auf eigenen Wunsch nicht mehr bekleiden wird. Es ist aber durchaus möglich, dass der 66-Jährige dem SCW in anderer Funktion erhalten bleibt. Auch in dieser Frage wird es noch zu weiteren Gesprächen kommen.
 

Fußball und Marketing – eine Begegnung der besonderen Art
 

07.02.2006

Berti Vogts und Reiner Calmund sind sich einig:
„Der Clement war damals der beste Spieler bei Westfalia Herne“

Herne/Düsseldorf – Am Donnerstagabend hatte Bernd Faust, Verwaltungsratsmitglied beim SC Westfalia 04 Herne, die Gelegenheit, sich in der NRW-Landeshauptstadt mit zweideutschen Fußball-Größen auszutauschen. Keine Geringeren als Ex-Bundestrainer Berti Vogts und der langjährige Leverkusener „Big Boss“ Reiner Calmund standen Bernd Faust am Rande eines Fortbildungs-Seminars als Gesprächspartner zur Verfügung.

Wie kam es dazu? Eine der größten deutschen Werbeagenturen hatte ausgewählte Personen zu einem Vortrag zum Thema „WM Fußballmarketing 2006“ eingeladen. Das kompetente Experten-Duo Vogts und Calmund stand den Teilnehmern bei dieser Veranstaltung Rede und Antwort. Reiner Calmund in seiner Eigenschaft als WM-Botschafter, Berti Vogts als ausgewiesener Fußball-Experte. Beide ergänzten sich im Laufe des Vortrags blendend – der eine mit dem in dreißig Jahren gesammelten Know-How als Manager und Finanzexperte, der andere mit einem reichhaltigen Erfahrungsschatz aus seiner Zeit als Spieler und Trainer. Vor allem Calmund verstand es dabei in seiner unnachahmlichen Art immer wieder, Themen mit Aussagen wie „Ja, Stahlhelm auf und Dreck fressen – da kriegen die anderen auch mal wat vor die Stöckchen“ hemdsärmelig auf den Punkt zu bringen.



Nach Ablauf der regulären Spielzeit (Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde) ergriff das SCW- Verwaltungsratsmitglied die Chance, mit den beiden Koryphäen ins Gespräch zu kommen. „Das war kein Selbstläufer, denn zunächst wurde von den beiden das vereinsinterne Fußballwissen abgefragt“, so Bernd Faust. „Ich war verblüfft: Zuerst wollte Calli den Namen des besten Tortwarts der Oberliga West von mir hören, und danach noch den des besten Stürmers“, so Faust weiter. „Erst als ich Ihm Tilkowski und Clement nannte, war ich im edlenKreis akzeptiert“. Anschließend ließen sich die beiden über die aktuelle sportliche Lage beim SCW informieren. Durchaus überrascht zeigten sich Vogts und Calmund ob der Tatsache, dass nach der Zweitliga-Ära in den siebziger Jahren mit Kult-Fußballern wie Jochen Abel später auch „Wunder von Bern“-Regisseur Sönke Wortmann und „Sportstudio“-Moderator Michael Steinbrecher erfolgreich das Westfalia-Trikot trugen. Um diese und weitere Wissenslücken zu schließen, überreichte Bernd Faust dem prominenten Duo die von Ralf Piorr herausgegebene Vereins-Chronik „100 Jahre SC Westfalia 04 Herne - Viel mehr als nur ein Spiel“.

Doch auch der ehrenamtliche Mitarbeiter des SCW ging nicht leer aus. Das Aufeinandertreffen machte im Hinblick auf das leidige Thema Sponsoring im Sport nach der WM 2006 nämlich Mut. Als Essenz entwickelte Faust die These, dass mittelständische Unternehmen gut beraten seien, mit starken lokalen Partnern (wie dem SCW) langfristig zusammen zu arbeiten, statt sich auf One-off-Events wie z.B. die WM 2006 zu konzentrieren, da mit diesen Maßnahmen auch nur ein kurzfristiger, schnell verpuffender Werbe-Effekt zu erzielen sei. Davon muss nun also nur noch die hiesige Herner Wirtschaft überzeugt werden…
 

SCW und Frank Schulz verlängern Zusammenarbeit
 

03.02.2006

Am Donnerstagabend hat der Vorstand des SC Westfalia die wichtigste Personalie für die kommende Saison geklärt. Trainer Frank Schulz wird auch in der Spielzeit 2006/2007 die sportlichen Geschicke des Herner Oberligisten lenken. Der Ex-Profi, der für den VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt insgesamt 213 Bundesliga-Spiele bestritt, steht seit April 2003 in Diensten des SCW. Mit der frühzeitigen Vertragsverlängerung schaffen Präsident Jürgen Stieneke und Erfolgs-Coach Frank Schulz, der in der Winterpause bekanntlich von anderen Vereinen umworben wurde, auch für die Spieler vor den in den nächsten Wochen und Monaten anstehenden Vertragsgesprächen klare Verhältnisse.
 

Fans und Spieler des SCW feiern gemeinsamen Budenzauber
 

28.01.2006

Am Freitagabend fand im Essener Goalfever-Football-Center der „1. Westfalia Herne United Indoor Soccer Cup“ statt. Gut 60 Anhänger des SCW ließen sich dieses Spektakel trotz des live übertragenen Bundesliga-Rückrundenauftakts nicht entgehen. Nicht jeder von ihnen wollte freilich die ihm wohl vertraute Zuschauerrolle verlassen, und so bildeten sich schließlich fünf zumeist achtköpfige Teams, denen jeweils ein „Häuptling“ aus dem SCW-Kader vorstand. Neben Trainer Frank Schulz waren dies Ümit Celik, Hasan Beganovic, Charly Neumann und Michael Erzen, also allesamt erstklassige Techniker, die die Herner Westfalia schon bei den offiziellen Hallenturnieren in Herne und Ratingen zum Titel geschossen hatten. Vom als Schiedsrichter fungierenden Co-Trainer Horst Bistrich umsichtig geleitet, entwickelten sich Spiele, in denen der Spaß im Vordergrund stand. Aber natürlich feiert ein echter Westfalia-Fan am liebsten Siege, und so wurde auch durchaus verbissen um den Titel gefightet. Frank Schulz nahm es anerkennend zur Kenntnis, dass der unbedingte Siegeswille, der von den Rängen in Meisterschaft und Pokal eingefordert wird, im Ernstfall auch von den Zuschauern selbst an den Tag gelegt wird. Sage und schreibe 101 Tore in zwölf Spielen dokumentieren, dass es munter hin und her ging.



Das von Hasan Beganovic angeführte, vom Altersdurchschnitt her älteste Team rund um die ehrenamtlichen SCW-Mitarbeiter Jörg „Hop Sing“ Horstmann, Bernd Faust, Jörg Thauern und Ralf Jelitto sicherte sich, zum Teil gesundheitlich stark angeschlagen, in abgeklärter Manier souverän den letzten Platz. Sehr viel besser machten es die SCW-Fans Marcel und Tobias, die sich am Ende mit jeweils 15 Toren (!) gemeinsam die Torjägerkrone sicherten und sich zur Belohnung über einen prall gefüllten Frühstückskorb freuen konnten. Unbedingt erwähnt werden müssen auch die beiden jungen Damen Dunja und Steffi, die sich nach tollen Leistungen ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnten – und das, obwohl sie von den Spielern der gegnerischen Mannschaft sicherlich am liebsten in Manndeckung genommen wurden…


Sieger des "1. Westfalia-Herne-United-Indoor-Soccer-Cup 2006": Team Erzen                                                 Fotos: Jelitto

Nach der Vorrunde hatten sich die Teams von Charly Neumann und Michael Erzen verdientermaßen für das Finale qualifiziert, das Goalgetter Erzen mit seinem Team hauchdünn mit 5:4 für sich entscheiden konnte. Im Spiel um Platz drei musste sich Frank Schulz mit seiner Mannschaft gegen das Team um Ümit Celik mit 4:7 geschlagen geben.

Dennoch durfte sich am Ende jeder der Teilnehmer als Sieger fühlen – wann hat man schon einmal als Zuschauer die Gelegenheit, gemeinsam mit den Spielern seines Lieblingsvereins oder gar einem ehemaligen Bundesliga-Star wie Frank Schulz dem runden Leder hinterher zu jagen?


Organisator Jörg Horstmann (links), Michael Klinger (Kodak, mit Plakat), Frank Schulz (mit Pokal) und drei Fan-Spieler.

Einen gelungenen Bestandteil des von Jörg Horstmann glänzend organisierten Events bildete auch die Foto-Aktion der Firma Kodak, vor Ort vertreten durch Bezirksleiter Michael Klinger. Nicht nur, dass das Unternehmen alle Mitglieder des Gewinner-Teams mit liebevoll gestalteten Sieger-T-Shirts beschenkte. Darüber hinaus wurden den ganzen Abend über fleißig Fotos geschossen und mittels modernster Digital-Technik ausgedruckt, so dass sich die Anwesenden kostenlos persönliche Erinnerungsfotos mit nach Hause nehmen konnten.

An der Theke des „Goalfever“, an der man den Abend gemütlich ausklingen ließ, waren sich jedenfalls alle einig: Dieses Hallenturnier hat eine Wiederholung verdient!

Und hier alle Spiele des Turniers im Überblick:

Team Schulz - Team Celik 4:3
Team Neumann - Team Beganovic 6:3
Team Schulz - Team Erzen 1:5
Team Celik - Team Neumann 2:5
Team Erzen - Team Beganovic 4:0
Team Neumann - Team Schulz 7:4
Team Celik - Team Erzen 4:5
Team Schulz - Team Beganovic 8:4
Team Erzen - Team Neumann 4:4
Team Celik - Team Beganovic 5:3

Tabelle               Punkte  Tore
1. Team Neumann    10      22:13
2. Team Erzen         10      18:9
3. Team Schulz         6      17:19
4. Team Celik            3      14:17
5. Team Beganovic    0      10:23

Spiel um Platz drei:

Team Celik - Team Schulz 7:4

Endspiel:

Team Erzen - Team Neumann 5:4
 

SCW mit zwei Testspielen am Wochenende
 

27.01.2006

Nachdem das Testspiel gegen den Nordrhein-Oberligisten 1. FC Kleve aufgrund der Witterungsbedingungen abgesagt werden musste, tritt der SCW am Samstag beim Bezirksligisten SV Dorsten-Hardt an. Anstoß zu dieser Partie ist um 14.15 Uhr.
Nur einen Tag später gastiert dann der Lokalrivale SV Sodingen beim SCW. Noch ist unklar, ob das Spiel im Stadion am Schloss Strünkede oder auf dem Kunstrasenplatz an der Forellstraße ausgetragen wird. Auch hier soll der Anstoß um 14.15 Uhr erfolgen.

"1. Westfalia-Herne-United-Indoor-Soccer-Cup"
 

13.01.2006

Die Westfalia-Fans haben sich etwas ganz besonderes ausgedacht! Am Freitag, 27.01.06 findet der erste "Westfalia-Herne-United-Indoor-Soccer-Cup" statt. In der Essener "Goalfever-Halle" werden sich Teams der verschiedenen Fanclubs sowie die Mannschaft treffen. Unter dem Motto "Westfalia Herne United - gemeinsam sind wir unschlagbar!" wird ein Just-for-Fun-Hallenturnier stattfinden!

Die Idee ist gemischte Teams zu bilden, die von 1-2 Spielern der ersten Mannschaft angeführt werden. Die recht großen Spielfelder vor Ort lassen die Möglichkeit zu 5 gegen 5 mit oder ohne Torwart zu spielen. Da das Ganze recht kraftraubend ist und fliegend gewechselt wird sollte ein Team aus mindestens 8 Spielern bestehen. Die Spielzeit hängt noch davon ab, wie viele Teams gebildet werden können. Denkt an geeignete Kleidung und Turnschuhe bzw. Hallen-Fußballschuhe. Leibchen und Bälle werden gestellt.

Wir haben einen Platz von 19-22 Uhr für 3 Stunden gemietet. Um die Gestaltung der Teams und Modalitäten zu klären sollten wir uns schon um 18.15 Uhr in der Halle treffen, sodass das Turnier pünktlich um 19 Uhr beginnen kann.

Und nun das Beste an der Geschichte: Es fallen für die teilnehmenden Spieler keine Kosten für die Platzmiete und Teilnahme an!

Allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Voranmeldung erforderlich! Anmeldung bitte bis zum 25.01.06 unter: horstmann.joerg@t-online.de oder 0209/47215 (Hop Sing).

Sollte die Nachfrage größer sein als erwartet, müsste wenn noch möglich, ein zweiter Platz dazu gemietet werden .Die Kosten dafür würden dann von jedem aktiven Teilnehmer eingesammelt werden.

Auch für alle nicht Aktiven, die einfach nur mal vorbei schauen wollen, bietet das Goalfever eine nette Sportkneipe in der es sich bei einem gepflegtem Erfrischungsgetränk sehr gut aushalten lässt !

Eine klasse Gelegenheit unsere Spieler, Neuzugänge und Trainer mal von einer anderen Seite kennen zu lernen.

Die Goalfver-Halle ist über die A42 von Herne kommend gut in nur knapp 15 Minuten zu erreichen. Adresse: Zeche Fritz, Heßlerstr. 37, 45329 Essen.

Wir hoffen auf rege Teilnahme und wer weiß, vielleicht findet dann schon demnächst der der "2. Westfalia-Herne-United-Cup" statt!

Allen Beteiligten schon jetzt viel Spaß und faire Spiele mit vielen Toren!


 www.goalfever.de

 

Archiv:
NEWS 2005/06 Hinrunde
 
 

© SC Westfalia 04 Herne e.V. 2006